3 – 2 – 1 – Los! Rebensart geht an den Start!

Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Na gut, so förmlich wird es zukünftig eher nicht ablaufen. Ich möchte das Ganze locker leicht und ebenso leicht konsumierbar halten.  Aber nun zunächst zu dem Punkt, der mich dazu veranlasst hat, diesen Blog ins Leben zu rufen.

Ich bin Winzer! Hurra!

Oh ja! So richtig, mit eigenem Weinberg und so. Und mit eigener Arbeit, wie ich zwar vorher wusste. Aber was mich erwartete, war doch nicht in dieser Fülle gedacht.

Aber es macht – und das ist echt keine herbei- und schöngeredet Floskel – richtig glücklich!

Doch beginnen wir von vorn

Am Anfang war der Wein. Und den mag ich. Ganz besondere Tropfen haben mir es schon immer angetan. Es gibt doch nichts schöneres, als zu einem grandiosen Mal einen ebensolchen guten Wein als Begleiter zu genießen!

So konnte ich bereits vor über 20 Jahren meinem Papa bei der Obstweinkelterei zuschauen und auch zur Hand gehen. Die Ergebnisse waren von Jahr zu Jahr besser und bald schon war die 100-Liter-Marke pro Jahr geknackt. Alles in Handarbeit ist das eine Menge, was zu tun ist. Interessant war es dabei immer. Auch Rückschläge gab es, oder Vorfälle. Einen werde ich kurz schildern:

Stürmisch ist die Gärung

Es ist vielleicht 15 Jahre her, als wir ungefähr 60 Liter Sauerkirsch-Maische nach stürmischer Gärung im Kunststofffass in einen Glasballon füllten. Der neue Standort – die frisch renovierte Küche – war nun einige Grad Celsius wärmer als der, wo die stürmische Gärung stattfand.

Nachdem der Ballon das herkömmliche Gärröhrchen als Verschluss erhalten hatte, blubberte er zwar oft, doch nicht wild weiter. Über Nacht muss sich das aufgrund der erhöhten Temperatur wieder extrem verstärkt haben…

Nächsten Morgen der erste Blick in die Küche: An der Decke über dem Ballon klebte ein etwa 40 Zentimeter langer Stalaktit aus Sauerkirschmaische, die Wände, Möge und Gardinen hatten im gesamten Raum ein Sprenkeligster im tiefen Kirschrot. Meine Eltern wussten damals nicht, ob sie lachen oder weinen sollten… Doch dieser Vorfall ist auch heute noch regelmäßig ein Teil der Erzählungen zur alljährlichen Weinverkostung.

Wie ging es weiter?

Und so kam es nun, dass mich vor wenigen Jahren die Liebe und das Leben nach Meißen verschlagen hatten, wo ich neben meinem persönlichen Glück auch die Nähe dieser Region zum Wein von Anbeginn spüren konnte. Ob zur Weinlese als Aushilfe, oder zum Weinfest zur Belohnung nach getaner Arbeit – es war immer eine wunderbare Verbindung von Arbeit und Genuss.

Vor einem Jahr dann gab das Schicksal einen Wink und wir – meine Partnerin und ich –  wurden kurzerhand Besitzer eines Weinbergs. Sechs verschiedene Sorten, eine davon rot – das sind die Hauptdarsteller in meinem Blog, über die ich von nun an regelmäßig berichten werde.

Man darf also gespannt bleiben, denn langweilig – das habe ich mittlerweile gelernt – ist der Weinbau zu keiner Zeit.

Rebensart ist nun am Start

So, der erste Beitrag ist geschafft! Da heute Freitag ist, gibt es zur Blogweihe einen entsprechend guten Tropfen:

Passend zum Sommer ist es ein gut gekühlter Schwarzriesling Rosé, einer aus Meißen, logisch, oder? 😉

Übrigens kann man alle Weine aus Meißen auch online bestellen. Einfach mal auf dieser Website bisschen stöbern! Bei Fragen zu bestimmten Sorten, kann ich gerne helfen. 🙂

In diesem Sinne, auf eine schöne, unterhaltsame und informative Zeit.

 

Zum Wohl! 

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